Low Carb Tipps & Tricks

Mit diesen einfachen Regeln wirst Du deinen Stress los

Mit diesen einfachen Regeln wirst Du deinen Stress los

(Low Carb Kompendium) – Stress ist ein unangenehmes Gefühl der inneren Anspannung und in der heutigen schnelllebigen Zeit vor allem im beruflichen Bereich allgegenwärtig. Viele Arbeitnehmer, aber auch Selbständige und Unternehmer haben mit dem täglichen Stress zu kämpfen und suchen nach Strategien mit dem Stress besser umzugehen. Ein gutes Stressmanagement ist gefordert, um die eigene Leistungsfähigkeit  zu erhalten. [ds_preview]

Stress hat einen ursprünglichen Sinn

Stress ist die körperliche Reaktion auf eine Notsituation. Durch Stress wird unser Körper in erhöhte Bereitschaft versetzt um im nächsten Moment entweder schnellstmöglich zu flüchten oder die Bedrohung anzugreifen. Stress erfüllt also in der Natur eine überlebenswichtige Aufgabe. Leider passt der ursprüngliche Zweck nicht mehr in unser modernes Leben.

Im beruflichen Leben zum Beispiel erleben wir Situationen als Bedrohung, über die wir zunehmend die Kontrolle verlieren. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn wir es nicht schaffen ein Projekt zum geforderten Zeitpunkt fertigzustellen. Das kann für uns ernsthafte berufliche Konsequenzen nach sich ziehen, wir haben also großen Stress. Allerdings hilft uns der natürliche Impuls des flüchten Wollens nicht weiter.

Die Ansätze des Stressmanagements

Aus der Stressforschung haben sich 3 Ansätze für das Stressmanagement herausgebildet, die sich gegenseitig ergänzen:

  • Instrumentelles Stressmanagement
  • Mentales Stressmanagement
  • Regeneratives Stressmanagement

Instrumentelles Stressmanagement

Das instrumentelle Stressmanagement nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch und führt meist nicht sofort zu einer Stressreduzierung. In der Strategie des instrumentellen Stressmanagements geht es darum, die Ursachen für den Stress (Stressoren) zu lokalisieren. Anschließend werden die Stressoren nach Möglichkeit reduziert oder am besten ganz ausgeschaltet. Instrumentelles Stressmanagement setzt also am Stressor direkt an und hat zum Ziel, den Stress langfristig und nachhaltig abzubauen.

Wie sieht das Instrumentelle Stressmanagement in der Praxis aus? Hier sind einige Anregungen, wie den Stressoren begegnet werden kann und wie Du deinen Alltag stressfreier gestalten kannst.

  • Du baust mehr Selbstbewusstsein auf und lernst dich gegenüber anderen zu behaupten. Hierzu gehört auch das Nein sagen können. Du schaffst es, deine eigenen Interessen besser zu vertreten und erlaubst anderen nicht mehr, dich „zuzuschütten“
  • Du definierst eigene Ziele und Werte. Ein selbstbestimmtes Leben gibt Zufriedenheit und mehr Selbstsicherheit. Wer seinen Weg kennt, lässt sich weniger von anderen negativ beeinflussen
  • Du suchst das Gespräch um Konflikte aus der Welt zu schaffen. Kommunikation ist die erste Wahl, wenn es Stress mit Arbeitskollegen oder Vorgesetzten gibt
  • Du baust dir ein soziales Netzwerk auf, bzw. pflegst deine sozialen Kontakte. Freunde und Familie sind wichtig, sie geben dir Halt und Sicherheit
  • Du erarbeitest für dich ein realistisches Zeitmanagement, auch Selbstmanagement genannt. Genauer gesagt, Du lernst dich selbst sinnvoll zu organisieren, so dass der Stressor Zeitmangel der Vergangenheit angehört
  • Du lernst immer dazu und bildest dich weiter. Das gibt dir einerseits mehr Selbstvertrauen und andererseits hilft dir deine erweiterte Fachkompetenz Aufgaben einfacher zu erledigen

Mentales Stressmanagement

Das mentale oder auch kognitive Stressmanagement setzt bei deiner Einstellung an. Es geht darum, dass Du dir deine Einstellungen, Bewertungen und Denkmuster bewusst machst und selbstkritisch hinterfragst. Stresserzeugende Gedanken und Einstellungen sollen erkannt und anschließend verändert werden. Wenn Du dich zum Beispiel ständig selbst mit irgendeinem hoch gesteckten Ziel unter Stress setzt, gilt es zu hinterfragen, ob diese Anforderung an dich selbst überhaupt sinnvoll ist. Vielleicht sind kleinere Schritte besser, Du kannst dir mehr Zeit lassen und kommst dennoch genauso zum Ziel, nur eben stressfreier.

Hier sind einige Tipps zum mentalen Stressmanagement:

  • Akzeptiere, dass deine persönlichen Ressourcen begrenzt sind und dass Du nicht immer alles auf einmal erreichen kannst. Lerne deine Leistungsfähigkeit realistisch einzuschätzen und werte deine Leistungen nicht als zu gering ab.
  • Halte nicht am Perfektionismus fest. Der ist in der Regel nur äußerst schwer und mit sehr viel Energie zu erreichen und außerdem in den meisten Fällen gar nicht nötig.
  • Definiere deine Ziele neu, so dass sie für dich erreichbar sind ohne dich zu überfordern. Ein gewisses Maß an Herausforderung ist gut, aber völliges Verausgaben oder am hohen Ziel scheitern ist schlecht und verursacht Stress.
  • Lerne negative Gefühle hinter dir zu lassen und entwickel eine positive Einstellung. Nimm lohnenswerte Herausforderungen an und konzentriere dich auf die wesentlichen Dinge.
  • Erkenne deine persönlichen Stressverstärker und schalte sie aus. Persönliche Stressverstärker können deine überhöhten Ansprüche an dich selbst sein, wie perfekt sein zu wollen oder zu glauben, sich nicht genug anzustrengen. Sich permanent anzutreiben und es allen immer recht machen wollen.

Regeneratives Stressmanagement

Das regenerative Stressmanagement soll den Ausgleich schaffen zu den alltäglichen Belastungen. Es geht darum sich zu erholen und zu entspannen, loszulassen und wieder Kraft zu schöpfen für die nächsten Herausforderungen.

  • Freizeit wirklich zur Erholung nutzen und keinesfalls die Arbeit mit nach Hause nehmen
  • Aktiv und ausreichend Pausen machen
  • Entspannungstechniken wie Yoga, Qui Gong oder Meditation nutzen
  • Sich körperlich fit halten durch Sport und gesunde Ernährung
  • Bewusste Erholung durch Sauna oder Wellness
  • Urlaub und Arbeitszeit-Modelle

Fazit zum Stressmanagement

Wer viel Stress hat ist weniger leistungsfähig, denn negativer Stress zehrt an den Reserven, die Du woanders brauchst. Wenn Du deine persönlichen Stressoren ausfindig machst, hast Du bereits den ersten wichtigen Schritt getan. Nun gilt es den Stress nach und nach abzubauen und die nötige Energie für die Anstrengungen des Alltags in deiner freien Zeit zu finden. Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Stressmanagement.

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