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Ohne Motivation ist alles nichts – Wie Du es schaffst dich dauerhaft zu motivieren und so deine Ziele erreichst

Ohne Motivation ist alles nichts – Wie Du es schaffst dich dauerhaft zu motivieren und so deine Ziele erreichst

(Low Carb Kompendium) – Motivation! Ein scheinbar kleines Wort, das jedoch der Schlüssel zu jedem Erfolg ist. Doch was ist Motivation? Und warum ist es so schwer, langfristig motiviert zu bleiben? Warum gibt es Menschen, denen scheinbar alles mit Leichtigkeit gelingt und die sich beim Erreichen ihrer Ziele an ihrer Motivation festbeißen wie ein Bullterrier?

Ich gebe es ehrlich und unumwunden zu, auch ich habe ab und an Schwierigkeiten, mich zu motivieren. Das betrifft verschiedene Bereiche meines Lebens. Egal ob es sich dabei um die Arbeit handelt, die regelmäßige sportliche Betätigung, oder simplen Dingen im Leben wie der einfache Abwasch. Nicht jeden Tag habe ich den gleichen Schwung bzw. Elan und Motivationskiller lauern an jeder Ecke.

Aber das ist auch nicht weiter schlimm, schließlich sind wir alle nur Menschen und keine Roboter. Trotzdem kann man durch kleine aber feine Änderungen in seinem Leben oder in seinem Tagesablauf die allgemeine Motivation steigern, um so seine Ziele zu erreichen.

Was ist Motivation überhaupt?

Motivation – ein Wort, das uns sicher bereits ein Leben lang begleitet. Ich weiß nicht, wie es dir ergangen ist, aber mich verfolgt das Wort bereits seit meiner Kindheit. Wie bei vielen anderen Menschen in welchem Zusammenhang? Natürlich mit der Schule. Ich war wirklich kein Musterschüler und meine Motivation bestand nicht im fleißigen Lernen, sondern darin, mit wenig Aufwand möglichst viel zu erreichen. Die BWLer unter euch müssen beim theoretischen Konstrukt des Minimum-Maximum-Prinzips eventuell schmunzeln. Schließlich kann man nicht alles mit gar nichts erreichen. 😉

Meine Motivation bestand also mehr im Tarnen, Täuschen und Tricksen und ich habe darauf wirklich einiges an Energie verschwendet. Was soll ich sagen, natürlich hat das nie so richtig funktioniert. Ich habe mich mehr schlecht als recht durch die Schule gemogelt und bin dann mit einer durchschnittlichen mittleren Reife (vorerst) von der Schule gegangen.

Über die Jahre habe ich mich mit wachsender Reife und weniger Flausen im Kopf zum Glück gefangen. Ich habe brav studiert und bin seit vielen Jahren mit meiner eigenen Firma erfolgreich selbstständig. Warum? Dank der richtigen Motivation.

Motivation: Erster Schritt zum Ziel

Arten von Motivation

Um überhaupt Ansätze zu haben, um dich dauerhaft und erfolgreich zu motivieren, ist es für dich sinnvoll zu betrachten, woher Du deine Motivation überhaupt beziehst. Dabei können wir zwei Hauptquellen von Motivation auf der Metaebene betrachten. Das eine ist die extrinsische Motivation, das andere ist die intrinsische Motivation.

Die extrinsische Motivation oder auch der (sanfte) Druck von außen

Bei der extrinsischen Motivation liegt der Beweggrund allen Handelns grundsätzlich bei äußerlichen Einflüssen. Diese Einflüsse können aus unterschiedlichen Quellen entstehen und verschiedene Formen haben.

So kann die extrinsische Motivation zum Beispiel im Beruf dadurch gefördert werden, dass dir dein Chef mehr Geld anbietet oder dich eventuell durch bestimmte Aufstiegsmöglichkeiten motiviert, noch mehr zu arbeiten respektive bessere Leistungen zu erbringen.

Auch positive Personalbewertungen oder regelmäßiges Lob von Dritten kann die extrinsische Motivation fördern. Jedoch können nicht nur positive äußere Einflüsse die Motivation stärken. Auch die Furcht vor Bestrafung, Verlust, schlechten Prüfungsergebnissen oder andere negative äußere Reize können förderlich für die extrinsische Motivation sein. Wenn auch die Ausgangslage als negativ zu beurteilen ist.

Bei der extrinsischen Motivation handelst Du also nicht aus Überzeugung oder aus einem inneren Willen heraus, sondern weil Du durch äußere Reize beeinflusst wirst, sei es durch Belohnung oder Bestrafung.

Gerade bei der Erziehung von Kindern können diese Unterschiede der extrinsischen Motivation beobachtet werden. Eventuell kennst Du ja auch Eltern in deinem Umfeld, die ihre Kinder entweder durch Belohnung oder durch Bestrafung versuchen zu motivieren.

Die eine Gruppe hat die Aussicht auf eine Belohnung, wenn sie ihr Zimmer aufräumt oder gute Noten nach Hause bringt und hat bei einem Misserfolg keinerlei negative Folgen zu befürchten. Hier wird auch von einem positiven Verstärker gesprochen.

Die andere Gruppe erhält im Erfolgsfall keinerlei Belohnung, wird aber bei einem Misserfolg entsprechend bestraft. Dies wird auch als negativer Verstärker bezeichnet.

Beide Wege können zum gewünschten Erfolg führen durch die extrinsische Motivation. Auch wenn der Weg der Belohnung natürlich deutlich angenehmer für die Betroffenen ist, als die Motivation durch Bestrafung.

Natürlich können beide Mittel auch kombiniert werden. So erfolgt bei einer mangelhaften Leistung die Bestrafung und bei einer guten Leistung wird die betroffene Person belohnt. Du wirst eventuell bemerkt haben, dass die extrinsische Motivation deutliche Schwächen aufweisen kann.

So haben Belohnungen oftmals einen abnehmbaren Grenznutzen und Bestrafungen können im schlimmsten Fall eine dauerhafte Barriere aufbauen. Es ist also sinnvoll, nicht nur auf die extrinsische Motivation zu setzen, sondern auch die intrinsische Motivation zu fördern.

Die intrinsische Motivation oder auch die Kraft aus deinem Inneren

Die intrinsische Motivation ist die Motivation, die aus deinem inneren Antrieb heraus entsteht. Im Klartext bedeutet das, dass alles, was aus der intrinsischen Motivation heraus geschieht, aufgrund deiner selbst willen passiert. Du tust etwas, weil es dir einfach Freude bereitet oder durch einer tiefen Überzeugung aufgrund deiner inneren Werte.

Dabei wird die intrinsische Motivation noch einmal in zwei weitere Faktoren bzw. Quellen der Motivation unterteilt. Das eine ist das interne Selbstverständnis. Alles was aus dem internen Selbstverständnis heraus geschieht, wird sich für dich richtig anfühlen. Es ist identisch mit deinen Werten, die Du eventuell durch deine Erziehung erlangt hast, oder mit Überzeugungen und Maßstäben, die dich als individueller Mensch auszeichnen.

Der Vorteil beim internen Selbstverständnis ist, dass Du hier auch Motivation hast, für Dinge, die Du nicht magst, oder deren Aufgaben Du eventuell als lästig ansiehst. Es kann zum Beispiel sein, dass Du nicht gerne kochst, aber dies trotzdem machst, weil Du es als wichtig erachtest, dass deine Kinder etwas Vernünftiges und Gesundes zu essen bekommen.

Die zweite Art der intrinsischen Motivation ist die interne Prozessmotivation. Wenn wir das Beispiel mit dem Kochen nochmals aufgreifen, dann wäre hier deine interne Prozessmotivation sehr gering anzusiedeln aber dein internes Selbstverständnis sehr hoch.

Bei der internen Prozessmotivation ziehst Du deine Motivation also aus Dingen, die Du sehr gerne tust. Eventuell hast Du es auch schon erlebt, dass Du dich mit irgendetwas beschäftigt hast und Du dabei nicht bemerktest, wie die Zeit vergeht oder was um dich herum geschieht.

Dieses Verhalten ist auch als „Flow“ bekannt und wurde als Theorie von Mihaly Csikszentmihalyi entwickelt. Du motivierst dich also über die reine Tätigkeit an sich.

Ich persönlich bin der Meinung, dass die intrinsische Motivation der größere und nachhaltigere Treiber ist, um Ziele zu erreichen. Denn Aufgaben, die mit Leidenschaft und aus einer inneren Kraft heraus angegangen werden, führen unweigerlich zum Erfolg.

Schauen wir uns gemeinsam im Folgenden ein paar Kniffe und Tipps an, um sowohl deine intrinsische Motivation als auch deine extrinsische Motivation positiv zu verstärken.

Setze dir keinen falschen Zeitpunkt um anzufangen

Es gibt viele Zeitpunkte bzw. Situationen, in denen man sich vornimmt, etwas in seinem Leben zu ändern. Egal ob es darum geht abzunehmen, sich im privaten Leben zu verändern, oder in seinem Beruf. Oftmals ist es jedoch so, dass sich Menschen immer wieder an bestimmten Zeitpunkten orientieren, um eine Änderung der eigenen Lebensweise herbeizuführen.

Eines der bekanntesten Beispiele sind sicher die Tage rund um Neujahr. Vielleicht hast auch Du dir schon zum Jahreswechsel das ein oder andere Mal gute Vorsätze auferlegt. Denke einmal zurück und reflektiere, was von deinen guten Vorsätzen übrig geblieben ist. Vielleicht wolltest Du aufhören zu rauchen? Einfach nur Gewicht verlieren? Etwas mehr Zeit für dich nehmen? Oder mehr Zeit mit deiner Familie verbringen?

In der Regel ist es so, dass die meisten Menschen ihre guten Vorsätze bereits nach wenigen Wochen aufgeben. Nicht umsonst reiben sich Inhaber von Fitnessstudios oder Abnehmprogrammen zu Jahresbeginn die Hände. Der Umsatz boomt erwartungsgemäß und bereits nach wenigen Wochen lässt sich mit Karteileichen gutes Geld verdienen.

Neben den bekanntesten Datum aller guten Vorsätze sind aber auch runde Geburtstage, insbesondere wenn das Jahrzehnt gewechselt wird, ein beliebter Zeitpunkt, um sich mit voller Motivation in Veränderungen zu stürzen. Übrig bleibt in der Regel nicht viel.

Diese klassischen Beispiele für den Zeitpunkt etwas zu beginnen, zeigen die Schwäche der extrinsischen Motivation auf. Denn oftmals beginnt man zu Neujahr nicht mit guten Vorsätzen, weil man es wirklich will, sondern weil es alle so machen. Man befindet sich quasi in einer Art Gruppendruck.

Solltest Du also wirklich einen bestimmten Zeitpunkt brauchen, um dich zu motivieren, dann ist es ratsam, diesen Zeitpunkt für dich ganz persönlich auszusuchen. Hilfreich ist es dabei, wenn Du zu diesem Zeitpunkt gesund bist, dich mental wohlfühlst und dich auf dein Ziel fokussieren kannst. Denn gerade in den ersten Wochen ist es sehr schwer, Gewohnheiten zu ändern.

Der richtige Start

Motivation ohne Druck

Kennst Du auch das Sprichwort: „Druck erschafft Diamanten oder Staub.“? Viele Menschen scheitern einfach, weil sie sich zu sehr unter Druck setzen. Die Erwartungshaltung gegenüber sich selbst ist einfach zu hoch und die gesteckten Ziele sind realistisch kaum zu erreichen.

Selbstverständlich kann positiver Druck einen zu Höchstleistungen antreiben. Doch in dem Augenblick, wo der persönliche Druck zu groß wird und man sich eher mit dem Scheitern beschäftigt als mit positiven Ausblicken, kann die Situation sehr schnell kippen.

Dies führt in der Regel nicht nur zu einem Abbruch des gewählten Vorhabens, sondern kann auch dazu führen, dass die Motivation für zukünftige Veränderungen sinkt und das Selbstbewusstsein angekratzt ist.

Achte darauf, deine gewünschten Ziele realistisch zu setzen und gehe deine Änderung zwar mit dem nötigen Ernst an, jedoch auch mit einer großen Portion Lockerheit. Die Welt wird nicht untergehen, wenn Du deine Ziele drei Tage später als gedacht erreichst, dafür aber ohne Stress und eventuell sogar mit einer Menge Spaß an der Sache.

Ziehe dein Ding durch, egal was andere sagen

Es ist ein allgemeines Phänomen, das sich Menschen durch andere Menschen von ihren Zielen oder Wünschen abbringen lassen. Dazu ein kleiner Schwank aus meinem Leben. Mit 32 hatte ich einfach die Nase voll von meinem Beruf und war wirklich sehr unzufrieden.

Ich stand an einem Scheideweg und musste überlegen, ob ich mein Leben lang so weiter machen wollte oder ob ich etwas ändere. Also entschloss ich mich, mit 32 beruflich noch einmal komplett neu anzufangen. Ich startete wirklich komplett von vorne. Das bedeutet, erst durchlief ich eine neue Berufsausbildung und machte mich dann im Anschluss selbstständig.

Während der Selbstständigkeit holte ich am Abend neben der Arbeit meine Fachhochschulreife nach, um im Anschluss zu studieren. Während des Studiums trieb ich meine Selbstständigkeit voran und tanzte so immer auf verschiedenen Hochzeiten.

Mit 41 war es dann soweit. Nachdem ich alle Stufen durchlaufen hatte, konnte ich endlich meinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik in den Händen halten. Der Weg war sehr weit und auch mit vielen Entbehrungen verbunden. Sehr häufig stieß ich dabei auf Unverständnis und Kopfschütteln, warum ich mir das in meinem Alter noch antun würde.

Dabei fand ich die Aussage: „In deinem Alter“ schon eine Frechheit in sich. Als wenn man mit Mitte 30 schon am Ende seines Lebens angekommen wäre. Aber ich schweife ab. Ich habe also in den letzten Jahren sehr viel geändert und habe auch sehr viel für mich persönlich erreicht.

Nicht nur, dass ich glücklich in meinem Job bin, es fand auch eine persönliche Weiterentwicklung statt. Mir war es grundsätzlich egal, was andere zu meiner Entscheidung sagten und ich bin meinen Weg konsequent gegangen. Das aus einem ganz einfachen Grund, der für jeden ausschlaggebend sein sollte – weil ich es so wollte.

Meine intrinsische Motivation war also über die ganze Zeit ein sehr starker Wegbegleiter und wenn ich dir sage, die Zeit war wirklich teilweise sehr hart, dann ist das nicht geschönt. Auch mich plagten zwischenzeitlich Selbstzweifel, ob ich es denn wirklich schaffen kann oder ob es sich noch lohnt.

Aber wenn man etwas ändern will, muss man auch ab und an etwas Leiden und für das kämpfen, was man will. Du entscheidest ganz alleine, wohin dein Weg führt und nur Du bist ganz am Ende für dich verantwortlich.

Motivation und Entschlossenheit für deine Ziele

Motivation dank Fehler – niemals aufgeben

Johann Wolfgang von Goethe war unbestritten einer der größten Dichter auf dieser Welt. Viele seiner Stücke haben heute noch Weltruhm und einzelne Zitate sind auch bei jenen Menschen bekannt, die sich nicht aktiv mit seinen Werken beschäftigten.

Ein sehr schönes Zitat bzw. ein Auszug ist aus dem Stück „Faust. Eine Tragödie“. Im ersten Teil „Prolog im Himmel“ wetten Gott und Mephisto um das Seelenheil von Faust. Dabei will Mephisto jedoch von Gott die Erlaubnis haben, Faust auf den schlechten Weg zu führen.

Dieser Bitte von Mephisto begegnete Gott mit den Worten:

Solang er auf der Erde lebt,
Solange sei dir‘s nicht verboten,
es irrt der Mensch, solang er strebt.

Es ist also völlig in Ordnung, wenn Du auf deinem Weg zum Ziel auch einmal daneben liegst. Nun müsste ich gleich fünf Euro ins Phrasenschwein werfen, jedoch stimmt die Aussage einfach, dass wir alle nur Menschen sind und irren ist einfach nur menschlich. Wichtig ist es, aus unseren Fehlern zu lernen und dadurch aus unseren Fehlern etwas Positives zu gewinnen.

Passend dazu kann die Aussage von Thomas Edison herhalten, der die Glühbirne erfunden hat.

„Erfolg ist ein Gesetz der Serie,
und Misserfolge sind Zwischenergebnisse.
Wer weitermacht,
kann gar nicht verhindern,
dass er irgendwann auch Erfolg hat!“

Fehler gehören zum Leben dazu und bedingen auch oftmals eine positive Weiterentwicklung. Gib also niemals auf, auch wenn dir Fehler unterlaufen. Versuche aus diesen Fehlern Kraft zu schöpfen und die Erkenntnisse daraus für deinen weiteren Weg mitzunehmen, um es beim nächsten Mal besser zu machen.

Ohne Motivation ist alles nichts – Das Fazit

Motivation ist die grundlegende Triebfeder für deinen Erfolg. Sinnvoll ist es, Kraft sowohl aus der extrinsischen Motivation als auch aus der intrinsischen Motivation zu gewinnen. Jedoch solltest Du bedenken, dass die extrinsische Motivation oftmals einen abnehmbaren Grenznutzen hat und eventuell sogar kontraproduktiv sein kann.

Ich empfehle dir, deine Kraft hauptsächlich aus der intrinsischen Motivation heraus zu ziehen. Denn nichts ist eine größere Antriebskraft, als die unbedingte Leidenschaft zu einem Thema bzw. zu einem Bereich.

Woraus ziehst Du deine Motivation und was motiviert dich? Ich freue mich auf deinen Kommentar zu diesem Thema.

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