Low Carb Tipps & Tricks

Light Produkte zum Abnehmen – Wie Light Produkte dick machen und warum Du darauf verzichten solltest

Light Produkte zum Abnehmen – Wie Light Produkte dick machen und warum Du darauf verzichten solltest

(Low Carb Kompendium) – Es ist schon ein Graus mit der Lebensmittelindustrie. Jahrzehntelang wurde uns weisgemacht, dass fettreiche Lebensmittel dafür verantwortlich sind Übergewicht zu verursachen. Die Lebensmittelindustrie sorgte mit Light Produkten für einen neuen Massenmarkt und konnte durch das ständig steigende Übergewicht in der Bevölkerung eine wahre Goldgrube ausheben.

Mittlerweile gibt es kein Lebensmittelprodukt, was nicht als Light Variante vorhanden ist. Auch in der heutigen Zeit greifen die Menschen beim Einkaufen immer wieder auf Light Produkte zurück.

Das Ziel ist klar – Kalorien zu sparen und um während einer Diätphase auf beliebte oder bekannten Lebensmittel nicht verzichten zu müssen. Doch der Griff zum vermeintlich figurfreundlicheren Produkt ist aus vielfältigen Gründen eine Mogelpackung.

Light Produkte Definition

(Fast) alles ist in unserem Land bzw. in der Europäischen Union brav geregelt. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch ganz genau festgelegt ist, ab wann ein Hersteller sein Produkt mit dem werbewirksamen Wörtchen „Light“ versehen darf.

Das Tolle (*hust*) vorab schon einmal – das Wort „Light“ war bis zum Jahr 2007 nicht per Gesetz definiert und konnte in einem wahnwitzig breiten Kontext genutzt werden.

Mittlerweile dürfen bestimmte Produkte, wie zum Beispiel Zigaretten, nicht mehr mit dem Label „Light“ gekennzeichnet werden. Ein kleiner Schritt Richtung Verbraucher und besser als nichts. Trotzdem ist Light immer noch eine Auszeichnung, die den Verbraucher wunderbar in die Irre führen kann. Warum? Ganz einfach, schauen wir uns die entsprechende Regelung an.

  • Lebensmittel, die den Hinweis energiereduziert haben, müssen mindestens 30 % weniger Zucker oder Fett enthalten als entsprechende Lebensmittel.
  • Die Kennzeichnung Light respektive Leicht wird mit derselben Bedeutung gleichgesetzt wie reduziert. Hier gilt also mindestens 30 % weniger Zucker oder Fettgehalt von vergleichbaren Produkten.
  • Die Kennzeichnung mit den Begriffen fettfrei oder ohne Fett ist nur dann erlaubt, wenn der Artikel nicht mehr als 0,5 % Fett pro 100 g oder 100 ml enthält.

Auf den ersten Blick mag das alles wunderbar sein, doch wenn Du die Sätze aufmerksam gelesen hast, wirst Du über das schöne Wort „oder“ gestolpert sein. Das Produkt wird einfach mit 30% weniger Fett hergestellt, dafür wird brav mit Zucker aufgefüllt. Der Kaloriengehalt hat sich im schlimmsten Fall überhaupt nicht geändert. Eine tolle Masche, oder?

Achtung! Light Produkte sind nicht kalorienarm

Der Kaloriengehalt von Lightprodukten wird vom Verbraucher auch heute noch unterschätzt. Der Verbraucher wird durch Aussagen wie fettarm, fettreduziert oder light Variante in einem hohen Maße bewusst getäuscht.Was leider viele Verbraucher nicht wissen, da es von der Industrie bewusst verschwiegen wird – Fett ist nicht nur ein wertvoller Träger, sondern auch ein wichtiger Energieträger mit einer hohen Energiedichte.

Doch immer noch wird in der Werbung versucht uns zu erklären das uns das Fett fett macht. Dabei sind gesunde Fette nicht unser Feind, sondern ein wichtiger Bestandteil einer täglichen gesunden und ausgewogenen Ernährung.

Ein weiterer fataler Fakt ist, dass bei Lightprodukten der Makronährstoff Fett oftmals durch Zucker ersetzt wird. Denn auch Zucker ist ein Geschmacksträger und wo der eine Träger fehlt, muss ein Anderer hinzugefügt werden.

Eine ganz einfache Rechnung für die Lebensmittelindustrie. Schlussendlich gewinnst Du also durch eine fettarme Variante der Lebensmittel nichts, denn die Kalorien Menge bleibt im ungünstigsten Fall am Ende gleich. Doch der Schwindel mit den Lightprodukten hat damit noch lange kein Ende.

Lecker! Oftmals verschiedene Zusatzstoffe in kastrierten Produkten

Wenn Du mit Lightprodukten abnehmen möchtest, musst Du also nicht nur darauf achten, dass dem Light Produkt das Fett entzogen wird, sondern auch kein Zucker vorhanden ist. Hat man es aber mit fettfreien und zuckerfreien Produkten zu tun, fehlt es vollständig an Geschmack. Und welcher Verbraucher kauft schon Produkte, die nach nichts schmecken? Du auch nicht, oder?

Damit Light Produkte also an den Verbraucher gebracht werden können, muss wieder Geschmack eingefügt werden. Und wie wird das in der heutigen Zeit am besten und günstigsten erreicht? Natürlich durch künstliche Zusatzstoffe. Um jedoch einem Produkt entsprechende Zusatzstoffe hinzuzufügen sind aufwendige Produktionsschritte vonnöten.

Das Lebensmittel ist am Ende also nicht nur künstlich aufgepimpt, sondern auch deutlich teurer als die Ausgangsvariante. Du zahlst also für ein Produkt mit weniger natürlichen Nährstoffen, das stärker verarbeitet ist, mehr Geld. Abstruser geht es wirklich nicht.

Light Produkte sättigen schlechter

Durch verschiedene Studien und Tests haben Ernährungswissenschaftler festgestellt, dass durch Lebensmittel mit einem natürlichen Fettgehalt das Sättigungsgefühl recht schnell eintritt. Bei Lightprodukten ohne den Geschmacksträger Fett dauert der Eintritt des Sättigungsgefühls deutlich länger.

Die Folge ist, dass der Verbraucher unbewusst deutlich mehr Nahrung zu sich nimmt und damit automatisch eine höhere Kalorienzufuhr hat als er wirklich will. Die Hoffnung des Verbrauchers, Light Produkten unbesorgt genießen zu können, wird also durch die Mogelpackungen „Light“ gefördert.

Auch bei vermeintlich leichten Produkten musst Du dir über eine mögliche Gewichtszunahme und über entsprechenden Folgekrankheiten Gedanken machen.

Die „schwere“ Wahrheit über den „leichten“ Genuss

Light Produkte fallen in Tests regelmäßig durch.

Die Lebensmittel schmecken meist schlechter.

Light Produkte sind nicht gesünder.

Die Produkte enthalten oft künstliche Zusatzstoffe.

Finger weg von Light Produkten – nutze lieber gute Vollwertprodukte.

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