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Gerstengras: So wirkt die neue Wunderwaffe wirklich

Vitamine, Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralstoffe und Nährstoffe in Hülle und Fülle. Das ist Gerstengras, das aufgrund der hohen Nährstoffdichte und wegen seines Reichtums an Vitalstoffen eine intensive gesundheitsfördernde Wirkung hat.

Aufgrund der ausgewogenen Nährstoffkonzentration gehört es zu den bedeutendsten Lebensmitteln, die der heutzutage oft sehr unausgewogenen Ernährung entgegenwirken. Wird Gerstengras seinem Ruf als gesundheitliche „Wunderwaffe“ gerecht?

Welche Wirkung es tatsächlich auf die Gesundheit hat – wir haben die wichtigsten Fakten für dich zusammengefasst. 

Was ist Gerstengras?

Als Gerstengras werden das junge Gras und die Blätter der Gerste bezeichnet, deren lateinischer Name Hordeum vulgare ist und die zu den Süßgräsern gehört. Tatsächlich ist Gerste weit mehr als „nur“ ein Braugetreide, wenn es in einer frühen Phase geerntet wird.

Das gilt insbesondere für die Wachstumsphase von der Keimung bis zum sogenannten Schossen. Das ist das Stadium, in dem die Ausbildung der Ähren und die Bildung von Gerstensamen beginnt. Insoweit durchläuft Gerste verschiedene Wachstumsphasen, in denen sie ausreichend Zeit hat, Vitalstoffe anzureichern und Nährstoffe auszubilden.

Bereits nach sechs bis neun Tagen zeigen sich die ersten Keimblätter, auf die die Blattentwicklung sowie die Bestockung folgen. Sie sind gekennzeichnet durch die Ausbildung der Hauptwurzel, über die die Aufnahme von Nährstoffen erfolgt. Sonnenlicht und Blattgrün unterstützen den Prozess der Photosynthese, wodurch die Nährstoffdichte am Ende der Bestockungsphase einen Spitzenwert erreicht. 

Noch vor Ausbildung der Ähren wird Gerstengras geerntet. Da es sehr anfällig für Hitze und Oxidation ist, erfordert die Verarbeitung ein sehr schonendes Verfahren. Dafür wird es zu einem dickflüssigen Saft verarbeitet, der durch Sprühtrocknung innerhalb weniger Sekunden getrocknet wird, wodurch Nährstoffe, Vitamine, Enzyme, sekundäre Pflanzenstoffe und Vitalstoffe erhalten bleiben. Anschließend erfolgt die Weiterverarbeitung zu Gerstengraspulver, Kapseln oder Presslingen. Kein anderes Lebensmittel erreicht diese ungewöhnlich hohe Dichte von Nährstoffen und die Einzigartigkeit ihrer Zusammensetzung. 

Darum ist Gerstengras so nährstoffreich!

Der Nährstoffreichtum von junger Gerste ist auf die Photosynthese zurückzuführen, bei der die Pflanze die Energie der Sonne in Wachstumsenergie umwandelt. Das geschieht über das in der Pflanze enthaltene Blattgrün, auch Chlorophyll genannt. Die von der Pflanze gebildeten natürlichen grünen Farbstoffe betreiben Photosynthese, bei der unter anderem Sonnenenergie absorbiert wird. Das führt dazu, dass Wasser und Kohlendioxid aufgespalten und in Glucose und Sauerstoff umgewandelt werden.

Die Glucose ist zusammen mit Schwefel, Stickstoff, Spurenelementen und verschiedenen Mineralien die Voraussetzung für die Bildung von Eiweißen, Fetten und Zellulose, die verantwortlich sind für das Wachstum von Gerstengras. Um den hohen Nährstoffgehalt abzupassen, kommt es entscheidend auf den Zeitpunkt der Ernte an.

Der optimale Zeitpunkt ist erreicht, wenn die noch junge Gerste aus frischem Grün und chlorphyllreichen jungen Blättern besteht und die Pflanze noch nicht mit der Ausbildung der Ähren und den für Gerste typischen langen Grannen begonnen hat. 

Das einzigartige Nährstoffprofil von Gerstengras

Es war der japanische Wissenschaftler und Pharmakologe Dr. Yoshihide Hagiwara, der den hohen Nährstoffgehalt von junger Gerste entdeckte. Es war in den 1960er Jahren, als er über 200 verschiedene Blattgemüsearten untersuchte und sie miteinander verglich, wobei er die ungewöhnlich hohe Nährstoffdichte des Süßgrases entdeckte.

Besonders beeindruckend fand Dr. Yoshihide Hagiwara die Ausgewogenheit der Nährstoffe, die alle bislang untersuchten Pflanzen bei weitem übertraf. Im Ergebnis stellte Dr. Yoshihide Hagiwara fest, dass junge Gerste ein einzigartiges Nährstoffprofil aufweist und mehr Chlorophyll, mehr Vitamine und Mineralstoffe, mehr Spurenelemente und Enzyme sowie Bioflavonoide enthält, als alle bislang analysierten Blattgemüse.

Der Anteil an Kalzium ist um ein Vielfaches höher als bei Kuhmilch, was gleichermaßen für Eisen gilt. Herausragend ist insbesondere der hohe Eiweißgehalt von 20 bis 25 Prozent. Er setzt sich aus acht essenziellen Aminosäuren zusammen, die über die Nahrung aufgenommen werden müssen, da der menschliche Körper sie nicht selbst herstellen kann. 

Gerstengras: Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe 

In Gerstengras und in seinen verschiedenen Darreichungsformen als Gerstengraspulver, Kapseln oder Presslinge sind zahlreiche Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe enthalten. 

Vitamine

Zu den in Gerstengras enthaltenen Vitaminen gehören: 

  • Vitamin C (Ascorbinsäure)
  • B-Vitamine, nämlich Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B3 (Niacin) Vitamin B5 (Pantothensäure), Vitamin B6 (Pyridoxin), Vitamin B8 (Folsäure) sowie das seltene Vitamin B12 (Cobalamin)
  • Pro-Vitamin A (Beta-Carotin)
  • Vitamin K (Phyllochinon)
  • Vitamin E (Tocopherol)
  • Vitamin H (Biotin)
  • Cholin (früher Vitamin B4)
  • Lutein (wie Beta-Carotin und Lykopin ein Carotinoid)
  • Lycopen oder Lykopin (wie Beta-Carotin und Lutein ein Carotinoid)
  • Zeaxanthin (sauerstoffhaltiges Carotinoid)

Der menschliche Organismus kann selbst nicht ausreichend Vitamine produzieren, weshalb er auf die Zufuhr von außen über die Nahrungsaufnahme angewiesen ist. Vitamine sind lebensnotwendig und an unterschiedlichen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Sie stärken das Immunsystem, mobilisieren die Abwehrkräfte, sorgen für geistige und körperliche Fitness und kurbeln die Energieproduktion an. 

Mineralstoffe 

Zu den in Gerstengraspulver enthaltenen Mineralstoffen gehören Kalzium, Magnesium, Phosphor, Kalium, Natrium, Schwefel und Chlor. Mineralstoffe sind lebensnotwendig. Der menschliche Körper braucht sie für die unterschiedlichsten Prozesse. Da er nicht in der Lage ist, sie selbst herzustellen, müssen sie über die Nahrung zugeführt werden.

Mineralstoffe sind an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt. Während Kalzium ein wichtiger Baustein für Knochen und Zähne ist, wird Magnesium für die Energiegewinnung und Speicherung benötigt. Kalium ist ein Bestandteil von Verdauungssäften und erfüllt insoweit wichtige Funktionen im Magen-Darm-Bereich. Phosphor stabilisiert den ph-Wert des Blutes und Kalium unterstützt die Regulierung des Wasserhaushalts und des Säure-Basen-Verhältnisses. 

Spurenelemente

Zu den in Gerstengras enthaltenen Spurenelementen gehören Eisen, Zink, Kupfer, Fluor, Jod ebenso wie die seltenen Spurenelemente Chrom, Selen, Silizium, Mangan und Molybdän. Spurenelemente gehören zusammen mit Mengenelementen zu den Mineralstoffen.

Spurenelemente werden sie genannt, weil sie eine Konzentration von weniger als 50 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht aufweisen. Unter anderem sind sie an der Blutbildung beteiligt. Selen ist beispielsweise wichtig für den Zellschutz, Mangan für den Eiweiß- und Energiestoffwechsel und Chrom für die Regulierung des Blutzuckerspiegels.

Fluor sorgt für den Aufbau kräftiger Knochen und Bänder sowie für die Bildung von Zahnschmelz, während Jod ein wichtiger Bestandteil von Schilddrüsenhormonen ist und Eisen für den Sauerstrofftransport im Blut sorgt. 

Aminosäuren, Ezyme und Bioflavonoide

Zu den in Gerstengras enthaltenen Aminosäuren gehören die Alpha-Aminobuttersäure, Alanin, Arginin, Asparaginsäure, Cystin, Glutamin, Glycin, Histidin, Hydroxsprolin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Prolin, Rutin, Serin, Threonin, Tryptophan, Tyrosin und Valin.

Diese hochwertigen Aminosäuren dienen als Grundbaustoffe für Zellen und Gewebe. Enzyme sind als Eiweißmoleküle die Katalysatoren des Stoffwechsels. Sie machen es möglich, dass die lebensnotwendigen Mineralstoffe und Vitamine vom Organismus verwertet werden können.

Im Gerstengras konnten mehr als zwanzig Enzyme nachgewiesen werden, darunter das seltene Enzym Superoxid-Dismutase, das zu den Antioxidantien gehört.

Gleiches gilt für das Isoflavonoid Isovitexin, das bislang nur in Gerstengras entdeckt wurde und das vor krebserregenden Stoffen schützen soll, ebenso wie vor durch Radioaktivität bedingte Strahlenschäden.

Weitere Bestandteile in Gerstengraspulver sind Bioflavonoide, bei denen es sich um sekundäre Pflanzenstoffe handelt. In Gerstengras enthalten sind außerdem ungesättigte Fettsäuren, Ionen und Lipide, sowie Serotonin und Tryptophan, die als Glückshormone bekannt sind. 

Die Bedeutung von Chlorophyll

Auch der in Gerstengras vorkommende hohe Anteil an Chlorophyll hat eine gesundheitsfördernde Wirkung. Chlorophyll verleiht Gerstengraspulver die grüne Farbe. Gleichzeitig unterstützt es den menschlichen Organismus beim Abbau von Giftstoffen, bei der Wundheilung und beim Aufbau von Blutzellen. Es fördert nicht nur die Gesundheit und die Verdauung, sondern bewirkt außerdem einen angenehmen Körpergeruch. 

So wirkt Gerstengraspulver auf die Gesundheit!

Aufgrund dieser Fülle an Nährstoffen wirken sich die verschiedenen Darreichungsformen von Gerstengras – Gerstengraspulver, Gerstengrassaft, Kapseln und Presslinge – positiv auf die Gesundheit aus.

Die Struktur der Haut und der Haare wird verbessert, der Cholesterinspiegel sowie der Blutzuckerspiegel werden gesenkt. Außerdem zeigt Gerstengraspulver eine positive Wirkung auf die Darmgesundheit. Das ist deshalb wichtig, da das menschliche Befinden entscheidend von einer gesunden Darmflora abhängig ist. 

  1. Die positive Wirkung auf die Darmgesundheit

    Ein gesunder Darm ist die entscheidende Voraussetzung für die Gesundheit und das Wohlbefinden eines Menschen. Der Darm spielt eine zentrale Rolle bei der Immunabwehr, wenn die Darmschleimhaut gesund und funktionsfähig ist. Sie hat die Aufgabe, das Eindringen von Bakterien und Viren sowie von Parasiten effektiv zu verhindern, sodass der Darm eine zentrale Rolle bei der Immunabwehr einnimmt.

  2. Gerstengraspulver unterstützt diese Funktion, indem es die Darmflora und ihre Wirkmechanismen aktiviert:

    • Gerstengras fördert ein darmbakterienfreundliches Milieu. Dadurch werden Toxine geschwächt und die Entzündungsneigung geht zurück.
    • Es reguliert den Wassergehalt des Stuhlgangs, wodurch er eine festere Konsistenz erhält.
    • Außergewöhnlich ist die Wirkung des in Gerstengraspulver enthaltenen Chlorophylls.
    • Es schützt den Organismus und kann insbesondere bei der Ausscheidung von giftigen Schwermetallen, zum Beispiel von Quecksilber und Blei, helfen.
    • Insoweit kann es auch eine vorbeugende Wirkung als Schutz vor schweren Erkrankungen entfalten.
    • Das gilt auch für Pilz-Infektionen, zum Beispiel mit Candida, die auf Dauer schlimme Auswirkungen auf die Gesundheit haben können. Gerstengraspulver, Kapseln oder Presslinge sind eine sehr schonende Behandlungsmöglichkeit ganz ohne Nebenwirkungen, die bei gleichzeitigem Verzicht auf Zucker eine Candida-Infektion abklingen lassen. 
  3. Die Wirkung auf den Cholesterinspiegel

    Es ist unserer heutigen Lebensweise geschuldet, dass viele Menschen an einem erhöhten Cholesterinspiegel leiden. Tatsächlich kann sich der regelmäßige Verzehr von Gerstengraspulver positiv auf die Cholesterinwerte auswirken.

    Cholesterin ist der Grundbaustein für Hormone wie Östrogen, Testosteron und Progesteron und übt wichtige Aufgaben in den Zellmembranen aus. Hergestellt wird es größtenteils in der Leber, während rund ein Viertel über die Nahrung aufgenommen wird. Sind die Cholesterinwerte erhöht, ist das oftmals das Ergebnis mangelnder Bewegung, einer unausgewogenen Ernährung und eines fehlerhaften Trinkverhaltens.

    Der Cholesterinspiegel kann jedoch auch aufgrund von Lebererkrankungen, einer Unterfunktion der Schilddrüse, einer eingeschränkten Nierenleistung oder durch die Einnahme bestimmter Medikamente, zum Beispiel Entwässerungsmittel oder Betablocker, negativ beeinflusst werden. Ein dauerhaft erhöhter Cholesterinspiegel bedingt ein höheres Schlaganfallrisiko und fördert Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

  4. Die Wirkung auf den Blutzuckerspiegel

    Die häufigste Stoffwechselerkrankung in den westlichen Industrienationen ist Diabetes Typ 2. Vor allem der Verzehr von überwiegend industriell verarbeiteten Lebensmitteln, von Fertigmahlzeiten und mit Zucker angereicherten Nahrungsmitteln kann ursächlich für einen erhöhten Blutzuckerspiegel sein.

    Weitere Risikofaktoren sind ein Mangel an Magnesium und an Antioxidantien, fehlende Bewegung sowie chronische Entzündungen. Aufgrund seiner sehr hohen Nährstoffdichte ist Gerstengraspulver geeignet, den Blutzuckerspiegel zu senken, wenn gleichzeitig die Lebens- und Ernährungsweise verändert wird.

    2010 wurde in der Fachzeitschrift „International Journal of Green Pharmacy“ das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie veröffentlicht, nach der sich die Blutzuckerwerte von Typ-2-Diabetikern durch den Verzehr von Gerstengras nach nur zwei Monaten deutlich verbesserten.

  5. Die Wirkung von Gerstengras auf Haut und Haare

    Gerstengras enthält unter anderem den sekundären Pflanzenstoff Proanthocyanidin, der als Antioxidans die Zellen vor freien Radikalen und Toxinen schützt. Zudem wirkt er sich positiv auf die Beschaffenheit von Haut und Bindegewebe aus, die beide straff und elastisch bleiben.

    Die positive Wirkung von Gerstengraspulver auf Haut und Haare, bedingt durch ein verbessertes Darmmilieu, kann auch für die Behandlung von Akne und Neurodermitis genutzt werden. Durch den hohen Gehalt an B-Vitaminen wird das Haarwachstum angeregt sowie die Struktur der Kopfhaut und der Haare verbessert, die kräftiger, glänzender und gesünder aussehen. 

Für alle, die Haut und Haare verschönern möchte, ist die goldene Milch empfehlenswert. Die goldene Milch ist in der ayurvedischen Lehre als heilendes, reinigendes und anregendes Getränk bekannt. Sie wirkt entzündungshemmend, insbesondere auf die Gelenke, stärkt das Immunsystem und regt die Funktion der Leber an.

Die goldene Milch kann mit Gerstengraspulver angereichert werden. Zwei Teelöffel Gerstengras und Kurkuma, bei Bedarf ein daumengroßes Stück geriebenen Ingwer, etwas schwarzer Pfeffer, eine Prise Zimt sowie Mandelmilch, Wasser oder Pflanzenmilch sind eine mögliche Variante.

Kritik und Nebenwirkungen von Gerstengras

Nicht alle Wirkweisen von junger Gerste sind wissenschaftlich untersucht. Deshalb gibt es auch Kritik daran, dass es als gesundheitliches Wundermittel angepriesen wird. Kritik gibt es auch in Bezug auf einige Nebenwirkungen. Tatsächlich gibt es Menschen, die naturbelassene Lebensmittel und Rohkost schlecht vertragen, weil sie sich vermehrt von industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln ernähren.

So kann es aufgrund der ballaststoffreichen Ernährung mit Gerstengraspulver zu Problemen kommen, zum Beispiel zu Durchfall und Kopfschmerzen, gelegentlich auch zu Übelkeit und Erbrechen.

Ältere und chronisch kranke Menschen sollten sich langsam an den Verzehr von Gerstengraspulver oder Gerstengrassaft gewöhnen und die tägliche Menge allmählich steigern. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Kribbeln, Brennen oder Juckreiz im Mund sowie Symptome einer Allergie, wenn der Anwender entsprechend vorbelastet ist. Bei Diabetikern können ebenfalls Nebenwirkungen auftreten. Das gilt für diejenigen, die in Bezug auf die Zuckerkrankheit gut mit Medikamenten eingestellt sind.

Durch die Einnahme von Gerstengraspulver kann es zu einer Unterzuckerung kommen. Deshalb ist es für Diabetiker unerlässlich, bei dem Verzehr von Gerstengraspulver oder Gerstengrassaft Blutzuckerwerte regelmäßig zu kontrollieren und die medikamentöse Therapie durch den behandelnden Arzt entsprechend anzupassen. 

Die verschiedenen Darreichungsformen von Gerstengras

Die junge Gerste wird zu Gerstengraspulver, zu Gerstengrassaft und zu Kapseln beziehungsweise Presslingen verarbeitet. Für das Saftpulver wird das junge Gras zu Saft gepresst. Erst danach wird es schonend pulverisiert und kommt als Gerstengrassaftpulver in den Handel.

Einfach und schnell können so jeden Tag ein oder auch zwei Gläser getrunken werden. Es ist aber auch möglich, Gerstengraspulver in Wasser, Milch oder Obstsaft einzurühren. Farbe und der leichte Geschmack nach Spinat sind etwas gewöhnungsbedürftig. Wer das nicht mag, kann das Gerstengraspulver oder den Gerstengrassaft einfach in einen Smoothie geben und mit weiteren Zutaten mixen.

Noch einfacher funktioniert der Verzehr von Kapseln oder Presslingen. Wichtig ist, die Kapseln oder Presslinge in der empfohlenen Verzehrmenge mit ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen. Wer Wert auf Bio legt, kauft Gerstengraspulver aus kontrolliert biologischem Anbau, was an der Bio-Zertifizierung zu erkennen ist. Alle als „Bio“ gekennzeichneten Gerstengras-Produkte werden diesbezüglich streng überwacht und kontrolliert. Das gilt auch für Kapseln oder Presslinge, die ebenfalls in Bio-Qualität angeboten werden. 

Das weißt du nun 

Das Gerstengras, bei dem es sich um das junge Gras und die Blätter der Gerste handelt, gehört zu den Süßgräsern. Es zeichnet sich aus durch die ungewöhnlich hohe Nährstoffdichte und einzigartige Nährstoffzusammensetzung. 

Das als neue „Wunderwaffe“ gehypte Gerstengras enthält viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, acht essenzielle Aminosäuren, sowie einen überaus hohen Proteingehalt von 20 Prozent bis 25 Prozent. 

Durch seine besondere Nährstoffzusammensetzung birgt das Gerstengras so einige positive Wirkungen auf deine Gesundheit, wie die Verbesserung der Haar- und Hautstruktur, dem positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel und die Darmgesundheit, sowie die Senkung des Blutzuckerspiegels.

Gerstengras im Überblick

Gerstengras: So wirkt die neue Wunderwaffe wirklich Gerstengras: So wirkt die neue Wunderwaffe wirklich

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