Low Carb Tipps & Tricks

Warum Selbsterkenntnis der Grundstein Deines nachhaltigen Abnehmerfolgs ist

Warum Selbsterkenntnis der Grundstein Deines nachhaltigen Abnehmerfolgs ist

(Low Carb Kompendium) – Ist Dir bewusst, dass Gewichtszunahme und nachhaltige Übergewichtigkeit nichts mit den äußeren Umständen zu tun haben? Sie sind ausschließlich eine Frage der Auflösung innerer Blockaden.

Wir müssen dunkle Stellen in uns beleuchten, die unsere Lebensweise beeinflussen, welche auf unsere Essgewohnheiten wirkt. Was kann der Einzelne durch gezielte Selbst-Erkenntnis tun, um bestimmte Eigenschaften an sich zu entdecken, sie anzunehmen und loszulassen?

Motivation zum Perspektiven-Wechsel

Der Anspruch ist klar: Wir wollen abnehmen, und das möglichst ohne übermäßig viel Sport oder große Ernährungsumstellung. Sowohl zur Ernährung, als auch zur körperlichen Fitness gibt es diverse Ratgeber und Tipps, die bei einem Menschen mehr helfen und beim anderen weniger. Pauschale Ernährungsvorschriften sind bekanntlich so sinnvoll, wie einem Menschen eine bestimmte Schuhgröße vorzuschreiben.

Jeder Mensch muss ein wenig anders essen, um gesund zu leben. Ähnlich verhält es sich mit der Bewegung. Zwangsverordnete Fitnessprogramme werden, solange sie nicht in Abhängigkeit von der Person stehen, auch nur einen kleinen Effekt haben.

Doch selbst wenn wir kurz davon ausgehen, dass alle Tipps für uns passend wären, und wir alles auch genau so durchführen würden wie wir sollen, wir werden schnell wieder in alte Muster zurückfallen, wenn wir nicht etwas tiefer blicken.

Abnehmen - Du hast die Wahl
Abnehmen – Du hast die Wahl

So sehr alle gut gemeinten Ratgeber dort draußen an den Symptomen rütteln können — das Hauptproblem übergewichtiger Menschen bleibt ein ganz anderes. Klar, man bewegt sich zu wenig, isst die falschen Sachen, und davon viel zu viel. Doch wer sich das einfach abgewöhnen will, hat damit nicht umsonst selten Erfolg.

Denn die Hauptfrage, um die sich kaum jemand gern selbst kümmern mag, ist: WARUM tut man all diese Dinge? Das viel grundsätzlichere Problem ist in unserem Kopf begraben — in unserer inneren Einstellung. Was macht uns denn eigentlich dick? Und warum sind wir so, wie wir sind?

Gewichtszunahme ist ein Symptom einer ganz bestimmten Lebensweise. Die Ausgestaltung dieser Lebensweise wiederum hat ihren Ursprung in uns selbst. Sie liegt in unseren innewohnenden Werten, Zielen und Strategien begründet — oder eben einem Mangel eben dieser.

Nicht die Tastatur ist schuld an unserer Sehnenscheidenentzündung, sondern in welcher Haltung wir auf ihr tippen. Nichts anderes ist es mit dem Übergewicht. Unsere innere Haltung resultiert in bestimmten Fühl-, Denk- und Handlungsmustern — und erst DIE machen uns dicker. Wenn wir nachhaltig abnehmen wollen, liegt DORT die schmerzliche Stelle, die wir heilen müssen.

Der Körper als Folge des Kopfes

Unser Körper ist in jeder Hinsicht eine für alle Menschen sichtbare Projektion unseres Innenlebens. Das wird deutlich wenn wir uns folgende Beispiele vor Augen halten:

Ein Mensch, der agil, aufgeweckt und voller Tatendrang durch’s Leben geht, ist nie wirklich dick. Er mag Gene haben, die ihn nicht völlig dürr machen, doch bitte überleg einmal ganz genau, ob Du einen fettleibigen, agilen Menschen kennst, der mit voller Kraft durch’s Leben geht und seine Ziele verfolgt? Jetzt überleg kurz, warum das so ist. Kann er das, weil er nicht dick ist? Oder ist er nicht dick, weil er diese innere Einstellung hat?

Auch wenn es schmerzt, Antwort (b) ist die Richtige. Würden wir die Seele eines sehr agilen Menschen in einen fettleibigen Körper setzen, würde dieser Körper im Handumdrehen sehr viel schlanker aussehen. Wenn wir nun die Seele eines sehr trägen Menschen in einen schlanken Körper setzen würden, würde dieser sich ebenfalls verändern – allerdings nicht zum besseren. Auch hier wirst Du ggf. Beispiele von trägen, langsamen Menschen kennen, die einen fettleibigen Körper haben.

Abnehmen beginnt im Kopf
Abnehmen beginnt im Kopf

Was entnehmen wir daraus? Nicht der Körper bestimmt unsere innere Einstellung, sondern unsere innere Einstellung bestimmt, wie unser Körper aussieht. Solltest Du jetzt denken: „Der Anspruch agil zu sein, lässt mich doch aber nicht abnehmen!“, sollten wir noch einmal Revue passieren lassen, was wir bis hier hin gesagt haben. Es gilt völlig unverändert, dass Du Deine Ernährung und Deine Bewegung umstellen musst.

Doch diese Veränderung sollte aus Dir selbst heraus rühren. Damit ist nicht gemeint, dass Du den Willen hast, Dich bestimmten Dogmen zu unterwerfen. Das mag kurzfristig funktionieren — vielleicht sogar mittelfristig. Doch all diejenigen, die es geschafft haben, langfristig schlank(er) zu bleiben, haben alle eins gemeinsam: Sie sind andere Menschen geworden. Sie haben andere Ansprüche an sich selbst — und damit ist nicht einfach ihr Äußeres gemeint.

Selbsterkenntnis als Mittel zur Selbsthilfe

Du magst Dich nun fragen, „Was ist denn dann genau falsch an meiner inneren Einstellung?“. Natürlich lässt sich diese Frage nicht für alle Menschen gleich beantworten. Die Antwort liegt in Dir selbst — doch damit lasse ich Dich an dieser Stelle nicht allein.

Wir sagten bereits, dass unsere innere Haltung schuld an dem ist, was unseren Körper unansehnlicher aussehen und unsere Gesundheit leiden lässt. Doch was ist mit innerer Haltung denn überhaupt gemeint? In einem Wort: Unzufriedenheit.

Ob wir es mögen oder nicht, Gewichtzunahme geschieht unweigerlich als Kompensationsmittel bestimmter Schiefstände unserer Psyche. Der eine beginnt sich aufgrund verschiedener Traumata zu verletzen, der Nächste wird drogenabhängig, und andere ändern auf sehr rapide Weise ihre Essgewohnheiten.

Natürlich muss das nicht heißen, dass uns einmal etwas ganz furchtbar Schlimmes widerfahren ist. Es können ganz einfach Dinge sein, wie ein unüberlegtes Wort eines Familienmitglieds oder ein anderes Erlebnis, was uns heute in wiederholter Form vielleicht gar nicht mehr tangieren würde. Doch unsere Psyche war nicht immer so stabil.

Abnehmen und die Frage - wer bin ich?
Abnehmen und die Frage – wer bin ich?

Die genauen Hintergründe, woraus unsere Verhaltensweisen rühren, werden wir womöglich nie namentlich erfahren, aber wir können ihre Auswirkungen auf uns reduzieren. Das meint aber nicht nur die Arbeit an den Äußerlichkeiten.

Wieder sei sofort betont: Natürlich sollten wir uns gezielt gesünder ernähren, gern auch kleine Tricks in den Alltag einbauen, um nicht in Versuchung zu geraten, und natürlich sollten wir uns auch mehr bewegen.

Doch parallel sollten wir vor allem daran arbeiten, unsere Gewohnheiten über eine neue Grundeinstellung so zu ändern, dass wir ohne großes Nachdenken gesünder essen, statt das Essen nur gedankenlos in uns hinein zu stopfen.

Bewusstseinsreife als A und O

Genau diese innere Haltung erfordert aber vor allem eins: Bewusstsein. Das Bewusstsein über das was wir tun und nicht tun. Bewusstsein darüber, wie wir denken, fühlen und handeln — auch auf Ebenen, die zunächst gar nichts mit unserer Ernährung zu tun haben.

Bewusstsein meint die Reifung von allem, das wir wahrnehmen – um uns, an uns, in uns. Wenn wir einmal in direkter Resonanz mit unserem Fühlen, Denken und Handeln stehen, lernen wir auch nach und nach, warum eins zum anderen führt.

Wenn wir an dieser Stelle angekommen sind, können uns spontane Einsichten erreichen. Einsichten wie: „Jedes Mal wenn mein Partner sich vor den Fernseher setzt, statt mit mir zu sprechen, gehe ich zum Kühlschrank und hole mir ein Eis.

Das geschieht mehrmals täglich.“ Wer ist in diesem Beispiel schuld? Einerseits der Partner, andererseits wir und unsere Art und Weise mit ihm umzugehen, letztlich vielleicht aber auch einfach unsere Partnerwahl.

Abnehmen - Stelle dich deiner Eigenverantwortung
Abnehmen – Stelle dich deiner Eigenverantwortung

Eines dürfen wir dabei nie vergessen: es geht niemals darum, die Verantwortung für unser Tun abzugeben. Wenn wir nach und nach die Gründe für unser Handeln entdecken, macht das die jeweilige Situation oder Person nicht zur Ursache.

Die Ursache ist unsere Art und Weise des Umgangs mit ihr. Doch eben diese zu erkennen, darum geht es. Das ist der ur-erste Schritt in eine vollkommen nachhaltige Richtung — für jedes Problem, nicht nur das Abnehmen.

Im frisch erschienenden E-Book „Der Schlüssel zum inneren Frieden: Hindernisse und Methoden der Selbst-Erkenntnis — eine Anleitung zum Glücklichsein“ erläutere ich, wie wir diese Selbsterkenntnis entwickeln können.

Es ist eine Reise von den weitverbreiteten Problemen der Menschen über ein Modell zur Einordnung des notwendigen Bewusstseins bis hin zu ganz konkreten und leicht durchführbaren Methoden und Übungen, um das eigene Bewusstsein reifen zu lassen.

Darunter Körper-, Bewegungs-, aber vor allem psychische Hilfsmittel. Es hilft, Probleme vollkommen anders zu betrachten als vorher. Ich wünsche Dir viel Erfolg.

Abnehmen als Frage der inneren Einstellung, das Fazit

Was lernen wir hieraus? Genau wie unser Körper nicht daran schuld ist, dass wir dick sind, bestimmt auch unser Körper nicht unsere innere Einstellung. Es ist genau umgekehrt: Unsere Einstellung zum Leben bestimmt unter anderem wie dick wir werden.

Selbstverständlich müssen wir (von selbst heraus) unsere Ernährung umstellen und uns mehr bewegen. Für nachhaltige Abnehmerfolge benötigen wir aber vor allem eins: Eine Bewusstseinssteigerung — und die beginnt bei der Erkenntnis unserer innewohnenden Blockaden.

Erst diese Erkenntnis lässt uns Probleme annehmen und mit individuellen Methoden auflösen. Das Buch „Der Schlüssel zum inneren Frieden“ zeigt Dir wie das geht.

Der Autor

Dr. Erik Neitzel ist ein junger Wissenschaftler, der sich mit dem Themenkomplex der Bewusstseinsreifung beschäftigt. Auf seinem Blog „herzwandler.net“ bereitet er so viel auffindbares, handfestes Wissen wie möglich zu den Themen Selbsterkenntnis, Meditation, Sensitivität, Ernährung, Physik und der geistigen Welt auf.

Erik Neitzel
Dr. Erik Neitzel

In seinem neuen Buch „Der Schlüssel zum inneren Frieden“ geht er noch einen Schritt weiter. Eine Vielzahl von Hindernissen, die fast jeden Menschen in irgend einer Form blockieren werden beschrieben. Auch wird ein Denk-Modell entwickelt, um sowohl diese Probleme als auch eine Vielzahl von Übungen einzuordnen.

Darunter die Schaffung körperlicher Grundvoraussetzungen wie Vermeidung von Übersäuerung und die Aufbereitung des Trinkwassers. Aber auch Bewegungsrituale, richtiges Atmen, Psychohygiene, Meditation, autogenes Training und viele andere Methoden werden erläutert und in Kontext gesetzt. Wir von LCK wünschen Dir viel Erfolg!

Ja, ich will glücklich sein!Hol' Dir deinen Ratgeber für ein besseres Selbstbild.

 

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